Nach 17 Wochen Zwangspause war es endlich soweit: Am letzten Freitag traf sich der Musikverein Bornheim 1967 e.V. erstmals wieder nach Ausbruch der Corona-Epidemie zu einer Probe im Brauhaus Kaiserhalle. Dabei mussten die Musiker unter Leitung ihres Dirigenten Michael Kuhl allerdings strenge Auflagen erfüllen.
Die 1. Vorsitzende Corinna Fuhs: „Das war nicht einfach, aber die Mitspieler haben sich vorbildlich darangehalten.“ So mussten die Musiker in der Kaiserhalle einen Abstand von zwei Metern einhalten und durften den Mund-Nasen-Schutz nur zum Spielen der Instrumente absetzen.
Egal ob Trompete, Posaune, Saxophon, Klarinette oder Tenorhorn: Alle Instrumente mussten am Schalltrichter mit einem „Ploppschutz“ versehen werden. Neben vielen weiteren Auflagen konnte nur mitproben, wer sich vorher angemeldet hatte. Denn im Saal muss jeder Mitspieler einen Bereich von 10 Quadratmetern für sich haben.

 

Nach dem gelungenem Wiedereinstieg in die Proben hofft derMusikverein vor allem darauf, endlich mal wieder öffentlich auftreten zu können. Corinna Fuhs: „Unser Frühlingskonzert am Palmsonntag mussten wir ebenso absagen wie viele andere Auftritte, wie zum Beispiel die Veranstaltungen zum Beethovenjahr.“ Jetzt setzt man beim Musikverein alle Hoffnung darauf, wenigstens das traditionelle Adventskonzert am 13. Dezember in der Pfarrkirche St. Servatius spielen zu können.

 

Die Vorsitzende: „Dass wir jetzt endlich wieder proben können, haben wir vor allem dem guten Verhältnis zu Michael Stamidis, dem Wirt des Bornheimer Brauhauses Kaiserhalle, zu verdanken.